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Der Preis des Verbrechens - Trial & Retribution (4 Discs)

Der Preis des Verbrechens - Trial & Retribution (4 Discs)

Quelle: Amazon

EAN: 4029759039181
Herausgeber: Edel Germany GmbH

25,98 EUR
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Der Preis des Verbrechens - Trial & Retribution (4 Discs)Der Preis des Verbrechens - Trial & Retribution (4 Discs)
 

Kunden Meinungen

ungewöhnlich und fesselnd

Datum:29.06.2010 - Rating: 5/5

Die britische Krimiserie Der Preis des Verbrechens" wurde erstmals 1999 auf arte ausgestrahlt, bevor sie im Jahr 2004 im sonntäglichen Abendprogramm des ZDF seinen Platz gefunden hat. Die in Spielfilmlänge gedrehten Folgen stammen aus der Feder der ehemaligen Schauspielerin, Autorin und Produzentin Lynda La Plan und zeichnen sich durch interessante, aber auch ungewöhnliche Fälle aus.

Tod eines Mädchens
In ihrem ersten Fall müssen Detektive Superintendent Michael Walker und seine Kollegin Pat North den grausamen Mord an einem kleinen Mädchen aufklären. Die fünfjährige Julie befindet sich mit ihrem Bruder auf einem Spielplatz vor dem Haus, als sie plötzlich verschwindet und einige Zeit später in einem Abwasserrohr kauernd, tot aufgefunden wird. Neben dem Stiefvater des Mädchens gerät ein obskurer Nachbar in Verdacht, der regelmäßig Kinder in seine Wohnung lockt, um mit ihnen zu spielen. Obwohl sich Walker sicher ist, in Michael Dunn den Täter gefunden zu haben, reichen die Spuren nicht aus, um ihm die Tat zweifelsfrei nachzuweisen. Wird es ihnen gelingen, Michael Dunn des Mordes an der kleinen Julie zu überführen?

Herr der Fliegen
Als die Prostituierte Susan nachts in den Wagen eines Freiers steigt, weiß sie noch nicht, dass sie nur noch wenige Zeit zu leben hat. Noch in der gleichen Nacht wird die Mutter einer kleinen Tochter grausam misshandelt und zu Tode gequält. Doch sie sollte nicht die einzige Frau bleiben, die von einem Mann in einem weißen Lieferwagen entführt und wie nutzloser Müll auf der Straße entsorgt wird. Als eines der Opfer einen ebensolchen Anschlag schwer verletzt überlebt, kommt Bewegung in die Ermittlungen. Zwar kann die Frau nicht sprechen, aber Walker und sein Team finden einen Weg, um ihre Zeugenaussage aufzunehmen. Doch so einfach wie es scheint, ist es nicht. Denn der identifizierte Mann hat ein Alibi und drei seiner Mitarbeiter gestehen, die grausamen Taten begangen zu haben.

Chief Superintendent Michael Walker von der Londoner Metropolitan Police und seine Ermittlerin Pat North stehen im Mittelpunkt der britischen Serie, deren Fälle nah an der Realität angesiedelt sind. Überaus düster erscheinen diese und sind geprägt von Gewalt, Prostitution und einer zunehmenden Chancenlosigkeit von Opfer und Täter gleichermaßen. Während Michael Walker und Pat North Tag und Nacht im Einsatz sind, um den Verbrechern auf die Spur zu kommen und einer gerechten Bestrafung zuzuführen, müssen sie einige Niederlagen und Leichen auf ihre Kappe nehmen, bevor es ihnen gelingt, die ungewöhnlichen und grausamen Morde aufzuklären. Aber nicht nur die vielfältigen Facetten der Ermittlungsarbeit bekommt der Zuschauer in dieser Serie geboten, auch die darauf aufbauenden Verhandlungen im Gericht kann er größtenteils mitverfolgen. Eine interessante Kombination, die überaus deutlich offenbart, wie wichtig eine korrekte und akribische Ermittlungsarbeit für die Verurteilung der Täter ist. Aber wie im wahren Leben geht nicht immer alles glatt und so fällt es gerade Walker oftmals schwer, mit Rückschlägen fertig zu werden. Als ruhender Pol und seine rechte Hand schafft es Pat North wesentlich besser mit persönlichen Unzulänglichkeiten und Schwachstellen umzugehen. Eine Serie also, die nicht nur von ungewöhnlichen Mordfällen und komplex angelegten Handlungssträngen und lebt, sondern vor allem von gut ausgearbeiteten, lebensechten Charakteren.
Optisch passt sich "Der Preis des Verbrechens" seiner Handlung an. Düster und unterkühlt, aber mit einer guten Schärfe, präsentieren sich die Bilder. Als besonders gelungen stellt sich dabei die teilweise Verwendung von Split-Screens dar, mit denen zeitgleich ablaufende Handlungen oder Personen gleichzeitig beobachtet werden können.

Fazit:
Psychologisch überzeugend und überaus fesselnd präsentieren sich die ersten beiden Folgen der britischen Krimiserie und sparen dabei nicht an vielschichtigen Charakteren und einer dramatischen Handlung.

Lang und trist

Datum:22.06.2010 - Rating: 2/5

Ein Mädchen verschwindet. Ein fünfjähriges, süß gelocktes blondes Mädchen ist nach einigen unbeobachteten Minuten auf dem Spielplatz nicht mehr auffindbar. Eine großangelegte Suche beginnt. Die kleine Julie kann nur noch tot aufgefunden werden. Die Schuld wird beim arbeitslosen Alkoholiker Michael Dunn gesucht.

Sowohl Ermittler als auch Anwohner sind von seiner Schuld überzeugt. Aufgrund von Vorurteilen wird Michael Dunn vorverurteilt.

Die Serie kommt düster daher. Die Macher stehen darauf den Bildschirm zu teilen. Während die Haupthandlung gezeigt wird, finden in den anderen Einstellungen Nebenhandlungen statt. Dieses Stilmittel wird häufig genutzt zu häufig. Um nicht zu sagen ständig. Neben den Unterhaltungen werden auch Stimmen und Schreie eingeblendet. Was mal gut wirken kann, nervt in den 400 Minuten der ersten Staffel sehr.

Weiterhin ziehen sich die Geschichten unglaublich lange hin. Jede Folge dauert 3 Stunden. Allein in Tod eines Mädchens vergehen 33 Minuten bis Julie gefunden wird. Die Suche wird unnötig lang gezeigt, und nach einiger Zeit hofft man, dass endlich das arme Mädchen endlich gefunden wird, schließlich ist schon durch den Titel der Folge Tod eines Mädchens klar, dass Julie nicht mehr lebend gefunden wird. Auch Verhöre werden nahezu in Echtzeit wiedergeben. Dabei werden auch unsinnige und für die Geschichte unwichtige Dialoge gezeigt.

Die Protagonisten sind alle übertrieben gezeichnet, verloddert und unrealistisch verkrampft. Was allerdings gut ist, ist die Geschichte an sich. Der Fall ist spannend und zeigt wie problematisch Vorurteile sein können. Auch gut ist der Perspektivenwechsel zwischen den Folgen. Konzentriert sich Tod eines Mädchens im ersten Teil stark auf die Ermittler, so wird im zweiten Teil ein Fokus auf den Angeklagten und dessen Verteidiger gelegt.

Den Folgen würde eine Kürzung um rund eineinhalb Stunden gut tun, Der Preis des Verbrechends könnte dadurch stark gewinnen.

Super spannender Krimi mit ausgefallenen Blickwinkeln!

Datum:09.06.2010 - Rating: 5/5

Mir hat der Krimi super gut gefallen. Er beginnt erst fröhlich, doch dann steigert sich die Spannung extrem.
Er ist auf eine sehr witzige und ungewöhnliche Art gemacht und dadurch furchtbar spannend.

Manche Szenen werden gleichzeitig nebeneinander in schwarz umrandeten Bildkacheln gezeigt, wodurch man die Geschehnisse in einem ganz anderen Blickwinkel sieht!
Ich konnte nicht mehr aufhören die Folgen fertig zu gucken, nachdem ich die erste DVD eingelegt hatte.
Allen zu empfehlen, die sich gerne mal wieder von einem spannenden Krimi fesseln lassen wollen!

 

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Datum: 28.07.2010 14:09 / Autor:

Geht das überhaupt??? Ja, es geht!!! Ein Leben lang gearbeitet, ein Leben lang den eigenen Betrieb... ... weiter lesen

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